Mittelalterliche Anfänge
Die Geschichte von Kračín beginnt mit einer urkundlichen Erwähnung aus dem Jahr 1359, wann der Name auftaucht Svach aus Kračín. Diese Nachricht belegt, dass das Dorf bereits damals seinen Platz im Herrschaftsnetz Westböhmens hatte. Ein Jahrhundert später wird in Dokumenten erwähnt Nikolaus von Kratschein, vermutlich Angehöriger eines lokalen Rittergeschlechts, was auf die Existenz einer kleineren feudalen Struktur hinweist.
Im Jahr 1576 gelangt Kratschin in den Besitz Nikolaus von Lobkowicz, eines Mitglieds des berühmten tschechischen Adelsgeschlechts. Diese Übertragung zeigt nicht nur die Bedeutung der Gemeinde zu jener Zeit, sondern auch ihren wirtschaftlichen und verwaltungstechnischen Wert. Es ist nicht ungewöhnlich, dass Adelsgeschlechter ihre Herrschaften gerade durch kleinere Gemeinden erweiterten, die als wirtschaftliche Grundlagen dienten.

Die Namensänderungen
Historische Dokumente zeigen eine vielfältige Palette an Namensvarianten wie Kratzin, de Krczyn oder Herzlichen Glückwunsch, was auf sprachliche Einflüsse des deutschen Raumes in der Region hinweist.